Das prachtvolle Opernhaus - ein Schmaus für Augen und Ohren
Das Musikalische Lemberg
Eine romantische Stadt und zauberhafte Musik - was kann verführerischer sein? Überzeugen Sie sich davon bei unserer Führung zur Geschichte des Lemberger Opernhauses, der Lemberger Philharmonie und des Konservatorium. Die Oper trägt heute den Namen der bekanntesten ukrainischen Sängerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Solomija Kruschelnyzka. Wir besuchen das Museum, das dieser herausragenden Sängerin gewidmet ist. Wenn Sie Lust auf mehr bekomen haben, besuchen Sie doch einfach eine Ballett- oder Opernaufführung.
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Die Lemberger zählen wohl nicht zu Unrecht ihre Oper zu den schönsten Opernhäusern Europas. In der Tat besitzt das Gebäude ein opulentes Außendekor und ein prachtvolles Interieur. Erbaut wurde es 1897-1900 vom bekannten Wiener Architekten S. Gorgolewski im Baustil der "Wiener Pseudorenaissance" - einer Mischung verschiedener architektonischer Stile. Drei Portale, überdeckt durch eine Loggia mit korinthischen Säulen zieren den Haupteingang. Wertvolle bildhauerische Arbeiten in den Nischen rechts und links vom Eingang sowie im Giebelfeld beeindrucken den Betrachter.
Prunkstück der prächtigen barocken Innengestaltung ist der 11 Tonnen schwere eiserne Vorhang mit dem Gemälde "Parnas" des polnischen Malers G. Semygradsky. Nur zu besonderen Anlässen wird der Vorhang dem Publikum gezeigt. Die Oper trägt den Namen der berühmten ukrainischen Sängerin Solomia Kruschelnyzka. Sie sang in der ersten Hälfte des 20. Jhs. in sämtlichen berühmten Opernhäusern mit so bekannten Sängern wie Caruso, Batistini und Schaljapin und arbeitete zusammen mit dem Dirigenten Toscanini. Puccini widmete ihr seine Oper "Cio-cio-san". Wir besuchen das Kruschelnyzka-Museums.
Heute stehen 25 Opern, 15 Ballettaufführungen und 2 Operetten auf dem Spielplan des Theaters, darunter "Aida", "Nabucco", "Giselle", "Schwanensee" und "Rigoletto". Die Oper "Moses", die 2001 ihre Uraufführung hatte, ist bisher nur in Lemberg zu sehen. Die Generalprobe dieser Oper besuchte überraschend Papst Johannes-Paul II. bei seinem Besuch in Lemberg am 25./26. Juni 2001.
Bei Interesse besteht anschließend die Möglichkeit eines Opernbesuches.
Das Musikalische Lemberg
(Führung 3 St., inkl. Eintritt ins Kruschelnyzka- Museum)
Teilnehmeranzahl z.B.  2 Pers.   4 Pers.   6 Pers.   15 Pers.   25 Pers. 
Preis pro Person in € 59,− 49,− 44,− 36,− 29,−
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