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Der Lemberger Marktplatz bildet auch heute noch wie zur Zeit seiner Entstehung im 14. Jahrhundert den Mittelpunkt der Stadt. Hier treffen und verabreden sich Einheimische wie Touristen. Dank seiner architektonischen Schönheit und seines über mehrere Jahrhunderte unveränderten Aussehens ist der Marktplatz seit 1998 als Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen. Mehr: Spaziergang führt um den Marktplatz mit dem Rathaus und 44 Bürgerhäuser aus ganz verschiedener Zeit und in verschiedenen Baustilen (schwarzes Steinhaus, Bandinelli-Palast, Kornjakthaus, Venezianisches Haus, usw.): Das Rathaus nimmt seit dem 15. Jahrhundert den Mittelpunkt des Marktplatzes ein. Die heutige spätklassizistische Form des Rathauses stammt aus den Jahren 1827-1835. Die Plattform des 65 Meter hohen Rathausturmes bietet einen einmaligen Ausblick auf das historische und das moderne Lemberg. Die den Markt umsäumenden 44 Bürgerhäuser bilden 2 Hauptgruppen: die palastartigen mit ihren breiten Fassaden und mehreren Fenstern sowie die schmalen Häuser mit lediglich 3 Frontfenstern. Vorherrschende Stile sind Renaissance und Frühbarock, obwohl viele Häuser auf gotischen Fundamenten errichtet wurden. Der östliche Teil des Marktplatzes macht wohl den größten Eindruck auf die Besucher. Der Bandinelli-Palast ist im italienischen Renaissance-Stil errichtet. Der Italiener Robert Bandinelli eröffnete hier im 17. Jahrhundert die erste Lemberger Poststelle. Das schwarze Haus aus mit der Zeit gedunkeltem Sandstein gehört zu den schönsten architektonischen Denkmälern Lembergs. Seine heutige rautenartige Struktur erhielt es 1675-1679. Das prächtige Kornjakthaus beeindruckt schon durch seine Größe. Es wurde 1580 für die damals reichste Familie Lembergs, den aus Kreta stammenden Kornjakts gebaut. Das schöne Renaissancehaus gehörte später Karmelitern , einem polnischen Wojewoden und einem Generalleutnant, der polnische König Jan III. Sobieski verweilte hier oft, der Polnisch- Russische Friedensvertrag von 1686 wurde hier unterzeichnet. Heute befindet sich hier eine Abteilung der Lemberger Geschichtsmuseums. Besondere Beachtung verdient der italienisch anmutende Innenhof mit seinen zweireihigen Arkadengängen. Das Venezianische Haus auf der Südseite des Marktplatzes war ein gotischer Bau und wurde 1589 im Stile der Renaissance umgebaut. Seinen Namen verdankt es einem venezianischen Botschafter, der das Haus im 17. Jahrhundert erwarb. |
| Architektonisches Ensemble des Marktplatzes
(Führung 2 St., inkl. Eintritt ins Bandinelli-Palast und Kornjakthaus) | |||||
| Teilnehmeranzahl z.B. | 2 Pers. | 4 Pers. | 6 Pers. | 15 Pers. | 25 Pers. |
| Preis pro Person in € | 49,− | 39,− | 34,− | 29,− | 26,− |
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